Die Braunschweiger Tanzallianz

 

Gemeinsamer Tanz in einer Allianz

- Vorsitzende der Kooperationsvereine unterzeichnen Vereinbarung

Vier Tanzsportvereine schreiben Geschichte. Erstmalig in der aktiven und vielfach verzweigten Tanzszene der Stadt Braunschweig schließen sich Vereine zusammen, um gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und allen Mitgliedern der angeschlossenen Vereine neue Angebote zu unterbreiten.  Gründungsmitglieder sind Grün-Weiß Braunschweig, Brunswiek Rot-Weiß, TSZ Braunschweig und der Braunschweiger TSC.

Getragen von dem Gedanken, dass die Kooperationsvereine ihre Identität und Eigenständigkeit bewahren können und sollen, integriert die Tanzallianz künftig den administrativen und organisatorischen Bereich der Vereine in einer gemeinsamen Verwaltung. Alle beteiligten Vereine erzielen Kostenvorteile und können ihren Mitgliedern einen besseren Service anbieten. Aber auch das sportliche Angebot verbreitert sich. Der BTSC z.B. bietet seinen Mitgliedern im Breitensportbereich z.B. Lindy Hop und Swingdance an, Mitglieder anderer Vereine nähmen gern daran teil, wollen jedoch nicht gleich ihren Stammverein verlassen, um (auch) daran teilnehmen zu können. Die Mitglieder der Kooperationsvereine werden künftig wechselseitig die Angebote der Tanzallianz nutzen dürfen. So können demnächst auch die BTSC-Breitensportler das Discofox-Angebot des TSZ Braunschweig oder weitere Angebote der angeschlossenen Vereine nutzen.

 Auch für die Turniertänzer wird es erhebliche Verbesserungen geben. Unter der planerischen Leitung von Thomas Rostalski erarbeiten die Sportwarte, in diesem Falle ist außerhalb der eigentlichen Tanzallianz auch die Tanzsportabteilung des MTV Braunschweig involviert, ein Konzept besserer Trainingsmöglichkeiten und eine Ausweitung des bestehenden Angebotes. Auch hier gilt, die Turnierpaare starten für ihren Verein, auch wenn sie gemeinsam mit Tänzern anderer Vereine ggf. in den Räumlichkeiten der Tanzallianz  trainieren. Hier ist besonders darauf zu achten, das die jeweiligen Trainer Mitsprache haben und die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten begrenzt sind.


Neben den finanziellen und organisatorischen Synergien erwarten einige Kooperationsvereine wegen auslaufender Mietverträge im Jahre 2011 ein kaum lösbares Raumproblem.  Einerseits lassen angekündigte Mieterhöhungen eine Verlängerung der Mietverträge nicht zu. Andererseits besteht in einigen Räumen ein erheblicher Renovierungsstau.
Bereits seit mehr als einem Jahr plant der BTSC zweigleisig eine neue Trainingsstätte ab 2011. Die Planungen sind sehr weit fortgeschritten, bereits bei der nächsten Mitgliederversammlung wird der Verein seinen Mitgliedern einen Ausblick auf die künftigen Räumlichkeiten geben. Die künftig sechs Säle eines großen und bundesweit einzigartigen Tanzsportzentrums plus einem weiteren (externen) Saal ( Tanzzentrum Rostalski ) bieten der Tanzallianz beste Voraussetzungen, nicht nur die bestehenden Vereinsangebote aufrecht zu erhalten, die Kooperationsvereine können ihren Mitglieder künftig ein größeres Spektrum anbieten.


In Arbeitsgruppen werden jetzt die notwendigen Detailfragen der Tanzallianz geklärt, geplant ist eine gemeinsame Mitgliederversammlung aller beteiligten Vereine, um allen Mitgliedern die genauen Inhalte der Tanzallianz vorstellen zu können.

Die Tanzallianz steht auch weiteren Vereinen oder Tanzsportabteilungen anderer Vereine offen.

Das Ziel der Allianz ist nicht die Ausgrenzung anderer, sondern die Kooperation und Integration aller Tanzaktivitäten zum Wohle des Tanzsports.

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